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Abgründe an Korruption – Deutsche U-Boote für Griechenland

Nov 15


“Frontal 21″ – Sendung 12. November 2013.
Autoren: Eleni Klotsikas, Reinhard Laska
Kamera, Axel Brandt, Schnitt: Regina Fischer

Für “Frontal 21″ (ZDF) habe ich über die schmutzigen Korruptionsgeschäfte in Griechenland berichtet. Jahrzehntelang schmierte die deutsche Rüstungsindustrie griechische Politiker bei Waffenkäufen. Der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatsopoulos soll allein beim U-Boot-Geschäft 55 Millionen Euro Schmiergelder erhalten haben. Er wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Dies war nur möglich, weil sein Cousin Nikos Zigras vor Gericht als Kronzeuge ausgesagt hatte. Er war der Geldbote und Strohmann des Ex-Ministers. Zigras hat auch den Mut aufgebracht, mir ein Fernseh-Interview zu geben, in dem er in aller Offenheit schilderte, wie er die Schmiergelder aus Deutschland entgegen nahm.

Manuskript des Beitrags.

Kronzeuge Nikos Zigras hat auch während des Interviews das griechische Volk für seine Taten um Entschuldigung gebeten. “Die Schuld wiegt schwer.”

Zigras_eleni

Ernst-Schneider-Preis 2013

Nov 15

In der Kategorie “Hörfunk – große Wirtschaftssendung” habe ich für mein WDR-Feature “Odyssee im Euroraum – Griechenlands Irrfahrten” den Ernst-Schneider-Preis 2013 erhalten. Das hat mich motiviert weiter zu machen und neuen Themen, vor allem in Griechenland, nachzugehen.

Das Winner-Team
Winner-Foto
Foto: Regisseur Michael Wehrhan, ich, Redakteurin Marita Knipper.

Preisübergabe und Talk mit Moderator Jörg Thadeusz

presiübergabe

Preisträger und Nominierte verschiedener Kategorien

Gewinner_kategorien

Neustart des griechischen Rundfunks

Sep 28

“NERIT – nach Vorbild der BBC”

Rund drei Monate nach der plötzlichen Schließung von ERT durch die Regierung befindet sich der neue griechische öffentliche Rundfunk mitten im Entstehungsprozess. Die neue Anstalt, die bisher “Dimosia Tileorasi”, also “griechisches öffentliches Fernsehen”, genannt wird, ist nur eine zweimonatige Übergangslösung. Innerhalb eines Monats soll dann der eigentliche Träger mit dem Namen NERIT entstehen. Der Name trägt übrigens auch dem Internet Rechnung und heißt übersetzt: “Neue griechische Radio-, Internet und Fernsehanstalt”. Anders als bei der ERT soll die Regierung nicht mehr direkt ins Programm eingreifen dürfen. Das soll ein bereits verabschiedetes Rundfunkfreiheits-Gesetz garantieren. Ein Aufsichtsrat nach dem Modell der BBC soll ebenfalls für Unabhängigkeit sorgen – programmlich und personell. Der jetztige Aufsichtsrat wurde übergangsweise für ein Jahr von der Rgeierung gewählt. Danach soll er durch ein Beratungsunternehmen und ein Universitätsinstitut neu gewählt werden. Das Management soll dann von diesem unabhängigen Gremium ebenfalls neu gewählt werden. So die Theorie. Der neue Rundfunk soll schlanker und effizienter werden und mit ungefähr der Hälfte der Mitarbeiter auskommen. Diese werden nach und nach eingestellt. Die neuen Mitarbeitet produzieren bereits täglich eine morgendliche Info- und eine abendliche Nachrichtensendung fürs Fernsehen sowie ein Radioprogramm. Dies tun sie allerdings von einem kleineren Studio der früheren ERT aus, denn ehemalige Mitarbeiter halten das Hauptgebäude, in dem früher die ERT saß, noch immer besetzt. Sie streamen von dort aus über das Internet ein eigenes Programm, das ebenfalls aus einer eigenen täglichen Nachrichtensendung besteht sowie Archivmaterial . Sie nennen es ERTopen.

Im radioeins-Medienmagazin (rbb) vom 28.09.2013 habe ich darüber berichtet:

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(verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)

Interview mit Pantelis Kapsis, Minister für das öffentliche Fernsehen, in Athen

Interview mit Pantelis Kapsis, Minister für das öffentliche Fernsehen, in Athen

* Sendestart von EDT

(Logo: NERIT; Foto: © Jörg Wagner)

Tabu-Thema: Schuldenschnitt in Griechenland

Sep 06

Anfang September schickte mich die Redaktion von Frontal21 nach Athen. Es ging um die Frage, inwieweit die deutsche Regierung Druck auf die Griechen ausübt, das Thema “Schuldenschnitt” aufgrund des Wahlkampfes in Deutschland unter den Teppich zu kehren. Die Diskussio darum flammte in den griechischen Medien immer mal wieder auf, verschwand nach dem Besuch von Finanzminister Schäuble im Sommer nach Athen völlig von der politischen Agenda. Und auch die Rhetorik von Griechenlands Finanzminister Jiannis Stournaras diesbezüglich änderte sich, der das Wort “Schuldenschnitt” noch nicht mal mehr in den Mund nahm und dafür alle möglichen Umschreibungen wie “Anpassung”, “Problem” verwendete. Natürlich war es nicht einfach jemanden aus Regierungskreisen zu finden, der offen darüber redete.

Nikos Tsoukalis, Abgeordneter der Dimokratiki Aristera (DIMAR), übersetzt: Demoktratische Linke, traute sich darüber relativ offen zu reden:

Interview vom 11. September 2013

Eleni Klotsikas:
Herr Tsoukalis, wie haben sich die Schulden Griechenlands drei Jahre nach dem Hilfsprogramm entwickelt?

Nikos Tsoukalis:
Es ist inzwischen ein offenes Geheimnis in Griechenland, dass das Land mit diesen Schulden nicht überleben kann. Nicht nur die Schulden sind nicht tragbar, sondern auch das Reformprogramm. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Gesellschaft in einer Sackgasse angekommen ist. Die Menschen können hier nicht mal mehr ihre Steuern bezahlen. Das ist jedoch leider ein Thema, das die Regierung nicht ansprechen will, und sie traut sich das nicht mit den europäischen Partner zu verhandeln. Dass die Schulden nicht tragbar sind, hat längst der IWF zugegeben, von daher ist es absolut notwenig, dass über eine Anpassung der Schulden verhandelt wird, damit Griechenland wieder aufatmen und das Reformprogramm greifen kann. Was uns besonders Sorgen bereitet, ist, dass sich Griechenland derzeit dem deutschen Wahlkampf unterwirft. Alle warten mit Agonie darauf, dass diese Wahlen ablaufen, damit das Thema endlich auf den Tisch kommt.

Eleni Klotsikas:
Warum ist das Thema Schuldenschnitt, das vorher auch hier von Politikern aus der Regierung diskutiert wurde, völlig von der Agenda verschwunden?

Nikos Tsoukalis:
Das Thema ist leider völlig verschwunden, denn Populismus gibt es wohl nicht nur in Griechenland, sondern auch in Deutschland. Das Thema ist verschwunden, weil die deutschen Politiker auch nicht ehrlich zu ihren Bürgern sind, zum Beispiel hieß es in dem Vertrag, dass den Deutschen die Griechenlandhilfe keinen einzigen Euro kosten sollte, sondern dass die Griechen die Lasten selbst zu tragen haben. Bisher ist es ja auch so, und das sagen auch internationale Organisationen, hat Deutschland von den Schulden der südeuropäischen Staaten mit Milliarden profitiert.

Eleni Klotsikas:
Übt die deutsche Regierung Druck auf die Griechen aus, damit dieses Thema möglichst bis zu den Wahlen verschwiegen wird?

Nikos Tsoukalis:
Ja, wir haben diese Informationen. Der griechische Finanzminister Jiannis Stournaras vermeidet derzeit jegliche Diskussionen zu diesem Thema. Er will darüber erst nach den Wahlen in Deutschland verhandeln, dann wenn Griechenland einen Überschuss erwirtschaftet hat. Die Verhandlungen darüber sollen im April 2014 beginnen. Wir aber glauben, dass das zu spät ist und dass die Gesellschaft bis dahin völlig den Bach hinuntergegangen ist, so dass es überflüssig wird, über eine Schuldenerleichterung oder über ein weiteres Hilfsprogramm zu reden.

Eleni Klotsikas:
Warum unterwirft sich die griechische Regierung diesem Druck aus Deutschland?

Nikos Tsoukalis:
Wir kritisieren die griechische Regierung dafür, dass sie diese wichtigen Themen nicht sofort zum Gegenstand der Verhandlungen macht. Sie unterwerfen sich absolut den Weisungen der Troika, das war einer der Gründe, weswegen wir aus der Regierung ausgeschieden sind. Was uns sehr enttäuscht ist, dass die Regierung mit den Verhandlungen erst bis April 2014 warten möchte, weil das nämlich die deutsche Regierung von ihr verlangt. Ich möchte daran erinnern, dass meine Partei, die Dimokratiki Aristera, noch bis vor drei Monaten an der Regierung beteiligt war und wir genau aus diesem Grund ausgeschieden sind. Wir waren der Meinung, dass das Programm, das Griechenland auferlegt wurde, in eine Sackgasse führt, die Gesellschaft in eine Sackgasse führt. Wir glaubten und glauben immer noch, dass sich die auferlegten Maßnahmen ändern müssen, weil die griechische Gesellschaft in die Armut getrieben wird und zusammenbricht. Wenn unsere europäischen Partner nicht verstehen wollen, dass ein anderes Land der Eurozone in absolute Armut getrieben wird, dann ist das ein gesamteuropäisches Problem.

Brasilien und die Proteste via Medien

Jun 29

Não é pelos vinte centavos – es geht hier nicht nur um 20 Cent.

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(verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)

Vgl.:
* Hashtags:
#OgiganteAcordou
#vemrarua
#changebrazil

Ivana Bentes, Medienprofessorin, Universität von Rio de Janeiro:

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“Gerade Globo hat über die Proteste anfangs sehr parteiisch berichtet. Die erste Berichterstattung über die Proteste waren sehr negativ. Der Hauptnachrichtenkommentator Arnaldo Jabor zum Beispiel bezeichnete die Proteste als gelenkt, illegal und kriminell. Nach zwei, drei Tagen jedoch, als auch Globo merkte, dass es sich um eine gigantische, kritische Masse handelt, die auf die Straße geht, musste selbst Globo seine Haltung relativieren. Und redet jetzt sogar positiv drüber, aber immer noch kann man feststellen, dass sie versuchen, die Proteste auf einzelne inhaltlichen Aspekt zu reduzieren.”

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“Die Art von Protesten gab es online schon vor Jahren, es gab zu unterschiedlichen politischen und sozialen Anliegen eigene Facebookgruppen, aber es passierte nie etwas auf der Straße. Diese Leute, die sich auf Facebook schon vorher bereits organisierten, die aber sehr unterschiedlich sind, haben nun plötzlich zusammengefunden. Die Demonstranten auf der Straße heute waren im Prinzip die isolierten unorganisierten Gruppen, die nur im Netz diskutierten. Es sind nicht die typischen organisierten Gruppen der Parteien und Gewerkschaften, die da auf die Straße gehen. Wir haben heute im Netz in Brasilien wirklich eine Art Gegenöffentlichkeit zu den Massenmedien. Auf Facebook gibt es zum Beispiel eine unabhängige Reportergruppe, die sich Ninja nennt. Die machen eine unglaubliche Arbeit, berichten Live von Demonstrationen mit Fotos und Videos. Und darüber hinaus posten Demonstranten Videos von Misshandlungen durch die Polizei und Festnahmen oder bewegende Momentaufnahmen von den Demonstrationen, die wirklich für eine andere Wahrnehmung der Proteste sorgen, als durch die Berichterstattung der Massenmedien.”

Bernhard Weber, Musiker, Gründer von Favelafriends, Rio de Janeiro:

“Seit dem bekannt gegeben worden ist, dass Brasilien die WM kriegt und Rio de Janeiro die Olympiade, sind einfach die Immobilienpreise so spekulativ und abartig geworden, dass heutzutage jeder, das Doppelte bis Dreifache für seine Miete von früher zahlt. Das war ein Prozess, das ging zack, zack. Und in der Favela war das noch viel schlimmer, weil, da ist der Besitzer zum Haus gekommen, es besteht kein richtiger Vertrag, der sagt einfach, ‘ab heute zahlste das Doppelte’. Das ist eine Katastrophe natürlich, wenn man sieht, dass die Leute eh immer knapp an der Pleite sind. Essen im Supermarkt ist abartig teuer geworden. Ja, also zum einen die Inflation, zum anderen werden WM-Preise gemacht, Olympiade-Preise, aber wenn man dann mal sieht, wie lang wird die WM eigentlich gehen?”

Vgl.:
Favelafriends

Der Auslöser für die Proteste war vielleicht eine Preiserhöhung von 20 Cent im öffentlichen Nachverkehr. Aber es geht um mehr … – diese Aussage ist inzwischen auch zu einem geflügelten Wort für das gegenwärtige gesellschaftliche Aufbäumen geworden. Musiker haben sich zusammengeschlossen, unter ihnen der bekannte Sänger Seu Jorje und haben ein Lied darüber geschrieben. Es heißt: Chega, não é pelos vinte centavos. Mach mit, es geht hier nicht nur um 20 Cent:

Demonstration gegen Fahrpreiserhöhungen in São Paulo am 06.06.2013

(© Fotos: Jörg Wagner [1], Eleni Klotsikas [2])

Buchempfehlung: “Die gehetzte Republik”

Feb 02

Nicht erst seit der jüngsten #Aufschrei-Sexismus-Affäre geraten Journalisten und Politiker in ein Spannungsverhältnis. Gerade erschienen ist ein Buch von Studierenden der Uni Tübingen, für das Sie prominente Politiker, einflussreiche Journalisten und desillusionierte Skandalopfer interviewt haben. Ich habe das Buch im radioeins-Medienmagazin (rbb) vom 02.02.2013 vorgestellt.

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(verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)

Transparenz: Verm

Dez 11

Politiker müssen in Griechenland ihre Vermögen offen legen. Veröffentlichen müssen sie die Namen der Banken, bei denen sie ihr Vermögen haben, sowie den Besitz ihrer Immobilien und Wertpapiere. Bis zum 13. Januar 2013 können Bürger alles auf der Seite des griechischen Parlaments einsehen.

Journalisten suchen Steuers

Nov 03

Nicht nur der Steuergerechtigkeit wegen, sondern auch um den Staatshaushalt in Griechenland zu sanieren, würde es helfen, Steuerflüchtige ausfindig zu machen. Da offenbar die staatlichen Stellen damit “überfordert” sind, suchen inzwischen Journalisten nach potentiellen Steuersündern. Allen voran Kostas Vaxevanis, Chefredakteur des Investigativmagazins “HOT DOC.

Er hat die sogenannte Lagarde-Liste mit Namen von Personen, die große Vermögen auf der Schweizer Bank HSBC besitzen, veröffentlicht. Dafür wurde er wegen Verletzung des Datenschutzes am 28.10.2012 verhaftet. Kurz vorher twitterte er noch:

“Sie betreten jetzt das Haus mit der Staatsanwaltschaft. Sie verhaften mich. Verbreitet es”

Am 01.11.2012 wurde Kostas Vaxevanis jedoch mit Hilfe einer Vielzahl von Unterstützern freigesprochen. Ich habe für das radioeins-Medienmagazin vom 03.11.20012 die Story und Hintergründe recherchiert:

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(verlinkte Audio-Quelle: radioeins)

ZDF-Doku: “Kampf um den Euro”

Okt 30

Aus meiner journalistischen Beschäftigung mit Griechenland hat sich eine Zusammenarbeit mit dem ZDF ergeben. Für die Kollegen von Fronatl21 habe ich in Griechenland Interviews organisiert und auch manche geführt. Daraus sind mehrere Dokumentationen und Frontal21-Beiträge entstanden.

Doku in der Reihe ZDF:zeit
ZDF, 30.10.2012, 20:15 Uhr

Autoren: Michael Haselrieder, Karl Hinterleitner, Reinhard Laska
Kamera: Axel Brandt, Wolfgang Lindig
Schnitt: Regina Fischer
Ton: Vincent Muhsik, Gianpiero Tari, Sascha Zenker
Tonmischung: Torsten Lienemann
Redaktionelle Mitarbeit: Eleni Klotsikas, Brigitte Müller, Katja Staschewski, Carlotta Tagliarini

Frontal21: Die Griechenland-Krise

Okt 02

Beitrag aus frontal21
ZDF, 02.10.2012, 21:00 Uhr

Autoren: Eleni Klotsikas, Reinhard Laska
Kamera: Axel Brandt
Schnitt: Regina Fischer

 

Freie Journalistin

Eleni Klotsikas